Konzept

Hintergrund

Große Teile der Öffentlichkeit bekennen sich zum rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen und zur wachsenden Bedeutung der Generationengerechtigkeit. Bis jetzt wurden einige Lehrpläne um das Thema Nachhaltigkeit erweitert und die Diskussion in einzelnen Wissenschaftsbereichen angeregt. Hier stößt sie allerdings meist an künstlich gezogene Fächergrenzen, was die Entwicklung ganzheitlicher Ansätze erschwert.

Ziel sollte es sein, diese Einschränkungen zu überwinden und theoretisches wie praktisches Wissen über Nachhaltigkeit an ein breites Publikum zu richten. Auch aus diesem Grund wurden die Hochschultage Nachhaltigkeit ins Leben gerufen.

In diesem Jahr wollen wir erneut diesen Gedanken mit Leben füllen und veranstalten die Hochschultage Nachhaltigkeit Mannheim/Heidelberg zum fünften Mal. Das Thema ist diesmal: „Money Rules – Geld regiert die (Um)Welt“.

Nachdem Nachhaltigkeit als gesellschaftliches Leitbild Eingang in die öffentliche Wahrnehmung gefunden hat, stellt sich nun oft die Frage, wie wir als Gesellschaft dorthin gelangen möchten. Wie kann der nachhaltige Gedanke in unserem Wirtschaftsleben umgesetzt werden und welche Hindernisse treten dabei auf? Genügen unsere etablierten politischen und wirtschaftlichen Institutionen für eine nachhaltige Entwicklung? Und wenn ja: Wieviel Ökonomisierung verträgt die Nachhaltigkeit?

Im interdisziplinären Austausch und auf vielseitigem Wege wollen wir uns diesen Fragen nähern. Dazu bieten die Hochschultage Nachhaltigkeit auch 2016 wieder eine Plattform für Vorträge, Diskussionen, Workshops und kulturelles Programm. Im Folgenden finden Sie nähere Informationen den Hochschultagen selbst, zu den Zielen, dem diesjährigen Format, den möglichen Inhalten und den Organisatoren.


Ziele der Hochschultage Nachhaltigkeit

  • Die Vermittlung von praktischem und theoretischem Wissen zu ökologischen und sozialen Reformkonzepten.
  • Das Schaffen einer Plattform zur Diskussion vielfältiger Ansätze der Nachhaltigkeit.
  • Das Aufzeigen bestehender Möglichkeiten zum individuellen Aktivwerden.
  • Die Sensibilisierung der Hochschulstandorte Mannheim und Heidelberg für Themen der Zukunft.
  • Die fachübergreifende Vernetzung von Studenten untereinander und mit Vordenkern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.